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  Katalanisch-Politik
Auf Mallorca gibt es zwei offzielle Landessprachen, Spanisch und Katalanisch. Die öffentlichen Institutionen auf den Balearen fördern die katalanische Sprache, die während der Zeit des Franco-Regimes im öffentlichen Raum verboten war. Unter anderem im Erziehungs- und Gesundheitssystem müssen heute Bewerber für Stellen Katalanisch-Kenntnisse vorweisen. Wie stark und auf welche Weise sollte die Inselsprache gefördert werden?
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74 Beiträge
Katalanisch-Politik  (Geschrieben am 25-03-2010)
Leser
25-05-2011 07:43
Katalanisch
Das Wahlergebnis spricht für sich
maria m.
10-05-2011 20:50
keine überprüfbare statstik
Mirko   
12-04-2011 03:40
Oh oh, hier unterhalten sich Deutsche über die Wahl der Sprache auf Mallorca :) Warum denn nicht mal ein bisschen Tradition wahren? Was habt Ihr gegen Mallorquí oder Catalán? Nur weil Ihr vielleicht Castellano oder was Ihr dafür haltet mal in der Schule gelernt habt? Beim besten Willen - egal ob man als Deutscher zu Besuch auf Mallorca ist oder gar übergesiedelt ist: Wer so denkt, bleibt Ausländer. Wer ein bisschen tiefer taucht, passt sich an und lernt eben auch die Amtssprache Catalán. Hier in Deutschland ist es doch nicht anders: Amtssprache ist Deutsch (mit Catalán zu vergleichen), daneben gibt es in bestimmten Regionen verschiedene Dialekte oder Mundarten (mit Mallorquí zu vergleichen). Keiner von Euch würde auf die Idee kommen, Deutsch nicht mehr zu lernen, weil ja Englisch die Weltsprache ist. Und ohne in Klischees zu verfallen: 99 Prozent der deutschen Arbeitgeber würden z.B. von einem Türken ebenfalls verlangen, dass Deutschkenntnisse vorhanden sind. Wie also würdet Ihr als Türke reagieren? Bleibt Ihr Ausländer oder lebt Ihr schon? ;)
oh oh, hier spricht wieder ein deutscher. grundsätzlich sind die überlegungen von mirko richtig und auch gut formuliert. aber: wieviele mallorquiner sprechen denn catalan bzw. mallorqui.die familie meiner frau sind urmallorquiner aus der gegend von arta. seit jahren wird "intern" deutlich davon gesprochen, daß castellano viel zu wenig in den schulen vermittelt wird. der augenblickliche sprachenwirrwar ist sehr umstritten. zumal ein anderer aspekt beachtet werden muss: selbst in relativ ländlichen gebieten sind immer weniger einwohner in der lage, cattalan zu lesen und zu schreiben. auch "ureinwohner" wollen die übergestülpte sprachpolitik in den schulen und auch im öffentlichen leben nicht unbedingt. vielen ist sehr wohl klar, eine einseitige sprachpolitik -wie sie nicht unbedingt gewollt, aber zunehmend praktiziert wird- führ in eine sackgasse. ich kenn einige jugendliche und juge erwachsene, die ausserhalb der insel beruflich nur in gering bezahlten bereichen berufliche chancen haben.
leser
06-05-2011 16:37
Katalanisch-Politik
Wo bleibt die Meinungsfreiheit in diesem Forum?
Leser
06-05-2011 08:11
Katalanisch-Politik
Warum ist die Seite zensiert? Hat die MZ/Regierung Angst, dass die Bildungspolitik angeprangert wird? Die Misere in der Bildung der Balearen ist doch offensichtlich.
Comprendes Mallorca
26-04-2011 08:37
Bildung auf balearisch
mehr muss man nicht hinzufügen PALMA DE MALLORCA / SPANIEN (26.04.2011): Mieses Zeugnis für das balearische Schulwesen. Nach einer Studie der unabhängigen Sozialorganisation ?Profesionales Por La Ética? liegen die Inseln in punkto öffentliche Investitionen in das Bildungswesen außerhalb von Universitäten an vorletzter Stelle aller spanischen Regionen. Insgesamt erreichte der Archipel auf einer Skala von 100 möglichen Punkten nur einen Wert von 18,6 und in Sachen Bildungsqualität nur 2,28 von 10 möglichen Punkten. Hingen kamen die Regionen Kastilien und León, Baskenland, Navarra und Madrid bei den öffentlichen Investition auf mehr als 50 von 100 Punkten. Die Untersuchung der Madrider Organisation vergleicht die jährlichen Ausgaben pro Schüler mit Daten über Einschulung, Abschluss, Schulabbrecherquoten oder der Verfügbarkeit von Lehrern und sonstigen Lernmittel wie etwa der Computerausstattung der Schulen. Dabei belegten die Balearen zusammen mit Andalusien, Kastilien-La Mancha und den Kanaren die letzten Plätze. So beträgt etwa die Quote der 16-jährigen Schüler mit Schulabschluss auf den Balearen lediglich 59,7 Prozent, während sie in Asturien 87,1 Prozent beträgt. Und bei der Schulabbrecherquote kommen die Inseln auf stolze 40,8 Prozent, im Baskenland sind dies lediglich 16 Prozent. Wie die Autoren der Studie mitteilten, entsprechen die Ergebnisse den Resultaten aus dem Zeitraum 2008 bis 2009 und werden auch von Werten gestützt, die das Bildungsministerium ermittelt hat. Als negativer Einflussfaktor nennen die Studienautoren den häufigen Wechsel in der Bildungspolitik. Dieser führe dazu, dass nicht erzieherische und pädagogische, sondern ideologische und parteipolitische Maßstäbe angelegt würden.
Hermelsdorff
25-04-2011 11:58
Verharmlosung
Amtssprache Katalan? Mitnichten! Die Balearen müssen offiziell zweisprachig sein, sind es aber nicht, weil die Spanische Sprache mit illegalen Methoden unterdrückt wird. Ich habe lange im deutsch/dänischen Grenzbegiet gelebt, dort ist man offen, die zweisprachigkeit funktioniert. Meinetwegen soll jeder Katalan reden, ich bin tolerant. Aber hier versuchen Fanatiker, die Spanische Sprache zugunsten des Katalan zu unterdrücken, darum geht es. Rede mal mit Festlandspaniern, wie die darüber denken, die sind stocksauer, weil man ihrer Kindern in der Schule quasi die eigene Sprache verbietet.
Heinrich
19-04-2011 12:01
Aber Hallo, Herr Mirco
Seit etwa 6 Jahren lebe und arbeite ich auf Mallorca, meine Partnerin ist hier geboren, entstammt eine zugewanderten Familie aus Murcia. Wir leben in der Nähe von Manacor und sind -so glaube ich wenigstens- integriert in die Großfamilie und im Gemeinwesen. In diesen Kreisen wird kaum Mallorqui verstanden bzw. gesprochen. Der Wirrwar zweier angeblich gleichwertiger Amtssprachen ist zunehmend problematisch. In den örtlichen Schulen ist Catala´unterrepräsentiert. Die Folge: Etwa 16 Kinder aus der Nachbarschaft sind in der Schule in den ersten Jahren einer Sprache ausgesetzt, die weder sie selber noch die Herkunftsfamilien verstehn. Das hat mit Bildung nichts zu tun. Nach meiner Kenntnis gilt das Bildungsniveau auf Mallorca als recht niedrig. Mit dieser sogenannten Sprachpolitik wird dieser Effekt erheblich verstärkt. Selst Mallorcquifundamentalisten stellen fest, daß sie in eine Bildungspolitische Sackgasse geraten können. Konkrete Statistiken, wer von den sogenannten Einheimischen Mallorqui/Catala´ lesen,schreiben und sprechen kann sind nicht veröffentlicht -warum wohl. Landessprachen sind wichtige Kulturgüter und sollten gehegt und gepflegt werden, aber sie dürfen nicht dazu führen, daß Separatisten ihr Süppchen auf dem Rücken nachwachsender Generationen kochen. Ein Beispiel sei aufgezeigt: In Sachsen-Anhalt ist Sorbisch eine eigenständige Sprache, wird auch als Zusatzangebot in den Schulen gepflegt, aber als zusatzangebot, kein Gedanke, daß alle Bewohner der Lausitz diese Sprache in Behörden und/oder Schulen kommunizieren müssen.
Mirko
12-04-2011 03:40
Ohje
Oh oh, hier unterhalten sich Deutsche über die Wahl der Sprache auf Mallorca :) Warum denn nicht mal ein bisschen Tradition wahren? Was habt Ihr gegen Mallorquí oder Catalán? Nur weil Ihr vielleicht Castellano oder was Ihr dafür haltet mal in der Schule gelernt habt? Beim besten Willen - egal ob man als Deutscher zu Besuch auf Mallorca ist oder gar übergesiedelt ist: Wer so denkt, bleibt Ausländer. Wer ein bisschen tiefer taucht, passt sich an und lernt eben auch die Amtssprache Catalán. Hier in Deutschland ist es doch nicht anders: Amtssprache ist Deutsch (mit Catalán zu vergleichen), daneben gibt es in bestimmten Regionen verschiedene Dialekte oder Mundarten (mit Mallorquí zu vergleichen). Keiner von Euch würde auf die Idee kommen, Deutsch nicht mehr zu lernen, weil ja Englisch die Weltsprache ist. Und ohne in Klischees zu verfallen: 99 Prozent der deutschen Arbeitgeber würden z.B. von einem Türken ebenfalls verlangen, dass Deutschkenntnisse vorhanden sind. Wie also würdet Ihr als Türke reagieren? Bleibt Ihr Ausländer oder lebt Ihr schon? ;)
lavachquirit
15-02-2011 01:48
Katalan - Spanisch
... die Handhabung der traditionellen Inselsprache entspricht gegenüber der republikweit gesprochenen Staatssprache in vergleichbar repressiver Manier dem Diktat eines General Franco. Nur anders herum. Und vor Gericht gestellt wg. Verwendung des Castellano wurde glaub´ich noch keiner. Das fehlt eigentlich noch...
Sebastian
11-02-2011 22:29
Nicht plappern sondern agieren
Macht etwas fuer Euch und fuer die hiesige Demokratie. Geht waehlen und entscheidet so wer Uns wieder nach vorne bringt. Auch sprachlich gesehen

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